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Sarah,
Auckland

DER BERICHT IST GROSSARTIG, ABER WARUM LASST IHR IN CHINA PRODUZIEREN UND NICHT IN NEUSEELAND?“

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Erin,
Christchurch

WARUM VERWENDET ICEBREAKER AUCH KUNSTFASERN?“

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Bianca,
Sydney

ICH HABE GESEHEN, DASS IHR IN BANGLADESCH PRODUZIEREN LASST - EIN LAND, DAS IN BEZUG AUF MENSCHENRECHTE EINE SCHLECHTE BILANZ AUFWEIST. WARUM IST ICEBREAKER IN BANGLADESCH TÄTIG?”

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Joost,
Amsterdam

ICH LIEBE ICEBREAKER UND WEISS, DASS IHR DIE NATUR LIEBT, ABER WAS TUT IHR EIGENTLICH FÜR DEN UMWELTSCHUTZ?“

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Dominic,
Hong Kong

WIE SCHÜTZT IHR DIE RECHTE VON ARBEITERN?“

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Joe,
UK

WIE UNTERSCHEIDET IHR EUCH VOM REST DER BRANCHE?“

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Matt,
London

HABT IHR EIN LIEBLINGSSCHAF?“

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Tom,
LA

WAS BEDEUTET UNTERNEHMER-
TUM FÜR DICH?”

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Sarah, Auckland

DER BERICHT IST GROSSARTIG, ABER WARUM LASST IHR IN CHINA PRODUZIEREN UND NICHT IN NEUSEELAND?“

Jeremy Moon, GRÜNDER

Unsere Produktion war ursprünglich in Neuseeland, aber die Fertigungskapazitäten im Land sind für eine globale Marke wie unsere zu klein. Wir sind eigentlich kein Bekleidungshersteller, unsere Stärke liegt in der Erzeugung der Faser. Also machte ich mich im Jahr 2002 auf die Suche nach dem besten Fertigungsstandort. Wir hielten nach den saubersten Technologien und den innovativsten Geschäftspartnern Ausschau. Ich reiste um die ganze Welt und durchquerte dabei Nordamerika, verschiedene Teile Europas und Asiens. In der Tat war die beste Technologie in China angesiedelt. Unsere Wertschöpfungskette enthält ein französisches Unternehmen, ein deutsches Unternehmen und ein japanisch-chinesisches Joint Venture, alle mit Sitz in China. Es ist fast wie bei den Vereinten Nationen. Vor allem habe ich gelernt, dass es nicht darum geht, wo die Produkte hergestellt werden, sondern wie sie hergestellt werden. Mit unseren Geschäftspartnern unterhalten wir langfristige Beziehungen, die auf gegenseitigem Vertrauen basieren. Unsere unglaublichen Technologien und neuen Anwendungen für Merino, die wir auf den Markt gebracht haben, kommen alle direkt von dieser Entscheidung. Darauf bin ich sehr stolz und ich stehe zu unserem Entschluss, obgleich er uns nicht leicht gefallen ist.

Erin, Christchurch

WARUM VERWENDET ICEBREAKER AUCH KUNSTFASERN?“

Jeremy Moon, GRÜNDER

Wir machen hier einen Kompromiss, stimmt‘s? Weil sich bei uns alles um natürliche Leistungsfähigkeit dreht. Dennoch mischen wir einigen unserer Stoffe einen kleinen Anteil Lycra bei, wie beispielsweise für Unterwäsche. Was wir damit erreichen möchten ist Folgendes: Ich betrachte Synthetik nur als strukturelles Element, als eine Art Skelett, und wir setzen es nur ein, um die natürlichen Funktionseigenschaften von Merino zur Geltung zu bringen. Zum Beispiel verfügt der Stoff in diesem T-Shirt über einen hochfeinen Nylonfaden, der von Merinowolle ummantelt wird. So erhalte ich den vollen Nutzen von Merinowolle auf der Haut, während der Stoff mit Nylonkern dreimal robuster ist als ohne. Es stimmt also, dass wir hier einen Kompromiss machen. Das Produkt ist nicht mehr ganz naturrein, aber es wird dafür doppelt oder dreimal so lang halten. Wir überlegen uns bei jedem unserer Kleidungsstücke „Können wir es besser machen, indem wir ein kleines bisschen Synthetik hinzufügen, oder etwa Oberbekleidung aus unseren leichteren Stoffqualitäten herstellen?“ Wenn das der Fall ist und wenn wir auf diese Weise die besten Stoffe herstellen können, dann haben wir damit kein Problem.

Joost, Amsterdam

ICH LIEBE ICEBREAKER UND WEISS, DASS IHR DIE NATUR LIEBT, ABER WAS TUT IHR EIGENTLICH FÜR DEN UMWELTSCHUTZ?“

Jeremy Moon, GRÜNDER

Wir haben im Vergleich zum Rest der Outdoor-Industrie einen etwas anderen Ansatz. Die traditionelle Vorgehensweise sieht etwa so aus, dass Unternehmen Kunstfasern einsetzen, ein Schichtensystem aus Synthetik erzeugen und einen Teil ihres Gewinns an Umweltschutzinitiativen spenden. Dagegen ist unsere Denkweise grundverschieden, weil wir uns von Anfang an überlegen, wie wir die Umweltbelastung minimieren können. Kunststoff ist allgegenwärtig, stimmt‘s? Es gibt so viel davon und wir hören immer mehr über die Umweltbelastung durch das Waschen von Synthetikkleidung. So gelangen tausende von mikroskopisch kleinen Kunststofffasern in die Wasserwege und letztlich reichern sich diese Mikrofasern in den Meerestieren an. Die Frage also, wie wir mit weniger Synthetik in unserem Leben auskommen können, ist ein wirklich guter Ansatzpunkt für die Überlegung, wie wir unsere Umweltbelastung reduzieren können. Dabei geht es nicht nur um Bekleidung. Unserer Auffassung nach hat die Natur die Antworten, die wir zu verstehen versuchen, um daraus Lösungen aus der Natur abzuleiten. Mit der Herstellung natürlicher Produkte ist es für uns noch nicht getan, vielmehr versuchen wir, im Leben unserer Kunden positive Veränderungen zu bewirken und in der Branche einen Wandel hin zum Umweltschutz herbeizuführen, indem wir beweisen, dass es auf der Natur basierende Lösungen gibt. Diese ermöglichen uns, unsere Abhängigkeit von Petrochemikalien zu reduzieren. Uns wird jetzt erst richtig klar, welche Auswirkungen diese Stoffe nicht nur auf unseren Körper haben, sondern auf die Wasserwege und die Umwelt. Wir verfolgen also einen ganzheitlichen Ansatz. Zwar unterstützen wir mehrere gute Zwecke und sponsern viele Menschen, jedoch fängt unser Denkansatz bei der Wurzel an, d.h wir überlegen uns, wie wir die Menschen und ihre Umwelt positiv beeinflussen können.

Joe, UK

WIE UNTERSCHEIDET IHR EUCH VOM REST DER BRANCHE?“

Jeremy Moon, GRÜNDER

Das ist eine ausgezeichnete Frage. Denken wir einmal darüber nach, wie traditionelle Unternehmen in der Outdoor-Industrie vorgehen. Sie kaufen synthetische Stoffe, sie produzieren ein synthetisches Schichtensystem und von den Gewinnen spenden sie einen Teil an Umweltschutzinitiativen. Aber genau das heizt den Einsatz von mehr Synthetik und mehr Kunststoff in der Welt weiter an. Unsere Denkweise ist vollkommen anders! Warum brauchen wir all das Plastik um uns herum? Weil es nicht genügend Alternativen gibt. Deshalb bemühen wir uns mit voller Leidenschaft, natürliche Alternativen zu Synthetik zu schaffen und von der Natur zu lernen. Angefangen bei unserer Merinofaser bauen wir langfristige Verträge auf, bis zu zehn Jahren, um die ökologische Nachhaltigkeit der Farm und die Rentabilität unserer Schafzüchter zu gewährleisten. Wir setzen dieses Handeln Schritt für Schritt fort, was enorme Auswirkungen auf die Umwelt und unsere Wertschöpfungskette hat. Am Ende entstehen Produkte, die zu 85 Prozent aus reiner Merinowolle bestehen, was bedeutet, dass wir die Wasserwege viel weniger belasten. Mittlerweile gibt es viele Beweise dafür, dass durch das Waschen von Synthetik Mikrofasern in die Wasserwege gelangen und eine ernsthafte Bedrohung für das maritime Leben darstellen. Um einen wirklich positiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, muss unsere Idee einer natürlichen Alternative zu Synthetik an Dynamik gewinnen. Dabei geht es nicht nur um Bekleidung, sondern auch um die Möbel und all die Materialien, die wir in unser Leben einbringen. Unsere Mission ist es, Menschen dazu aufzufordern, anders zu denken und zu handeln, damit wir auf kollektiver Basis wesentlich zum Schutz der Umwelt beitragen.

Matt, London

HABT IHR EIN LIEBLINGSSCHAF?“

Jeremy Moon, GRÜNDER

Ja, es gibt tatsächlich ein Schaf, das ich sehr mag. Es lebt auf der Mt Nicholas Station, ist elf Jahre alt und heißt Bevan. Es kommt oft zu mir angerannt und ich habe immer etwas Feines zum Fressen für ihn. Es spricht sechs Sprachen, was für ein Schaf sehr ungewöhnlich ist, normalerweise sprechen Schafe nur eine Sprache, oder maximal zwei. Ich denke oft an Bevan, insbesondere wenn ich mit schwierigen Fragen konfrontiert werde.

Tom, LA

WAS BEDEUTET UNTERNEHMERTUM FÜR DICH?”

Jeremy Moon, GRÜNDER

Wenn ich an Unternehmertum denke, fällt mir ein, dass ich drei Jahre gebraucht habe, um das Wort „Entrepreneurship“ überhaupt richtig aussprechen zu können. Ich hatte es noch nie gehört. Als ich Icebreaker gründete, folgte ich einfach nur meinem Instinkt. Ich habe gelernt, meiner Intuition zu vertrauen, meinen Träumen zu folgen und dabei irgendwie auch diesem Traumzustand und der Vision, was möglich ist, entgegenzutreten und mich auf einen großen Lernprozess einzulassen. Von wem kann ich lernen? Ich habe keinen Hintergrund in der Textilindustrie. Ich hatte Anthropologie studiert und arbeitete in der Wissenschaft. Aber ich fand Menschen, die helfen konnten. Mir wurde klar, dass man wirklich alles erreichen kann, wenn man eine überzeugende Idee hat, an die man wirklich glaubt. Und es gibt so viele Menschen um uns herum, die gerne helfen. Wenn du also eine Idee hast, schreibe sie auf, führe sie weiter und frag um Hilfe und du wirst erstaunt sein, was du erreichen kannst.

Bianca, Sydney

ICH HABE GESEHEN, DASS IHR IN BANGLADESCH PRODUZIEREN LASST - EIN LAND, DAS IN BEZUG AUF MENSCHENRECHTE EINE SCHLECHTE BILANZ AUFWEIST. WARUM IST ICEBREAKER IN BANGLADESCH TÄTIG?“

Greg Smith, CEO

Wir sind der Meinung, dass unser Engagement in Bangladesch eine positive Veränderung in dem Sinne darstellt, dass wir nicht gleich ganze Länder ausschließen, weil sie einmal für negative Schlagzeilen gesorgt haben. Vielmehr verlassen wir uns auf unsere eigenen Recherchen und Erkenntnisse, um sicherzustellen, dass wir jedem Land eine Chance geben, insbesondere jenen Ländern, die wirklich positive Schritte in Bezug auf ihre Fabriken, Arbeitskräfte und die Behandlung der Bevölkerung machen.

Wir arbeiten mit einem Unternehmen namens Youngone zusammen, und das schon seit vielen Jahren. Das Unternehmen unterhält einen Betrieb in Bangladesch. Wir fassten den Entschluss, in Bangladesh tätig zu werden, nachdem unser Chairman, Rob Fyfe, das Land besucht hatte. Er wollte sich selbst davon überzeugen, dass wir mit dieser Fabrik in diesem Land zusammenarbeiten sollten, zumal wir uns alle über die Bilanz von Bangladesch bewusst waren und einige der Probleme des Landes wirklich schockierend sind. Im Zentrum unseres unternehmerischen Handelns steht, dass wir nur mit Unternehmen und Fabriken zusammenarbeiten, die unseren hohen Standards entsprechen, und nicht nur den Standards des entsprechenden Landes. Zu diesen Standards gehören folgende Punkte, die Rob bei seinem Besuch der Fabrik vorfand: kostenlose Gesundheitsversorgung, Luftambulanz, kostenlose Kindertagesstätte, kostenloses Mittagessen und eine standardisierte Arbeitswoche mit ungefähr acht Stunden pro Tag. Von unserer Perspektive aus waren alle Kriterien erfüllt. Erst wenn ein Mitglied unserer Geschäftsleitung die Länder, und insbesondere die relevanten Fabriken besucht hat, entscheiden wir uns, ob wir mit diesen Firmen zusammenarbeiten werden.

Dominic, Hong Kong

WIE SCHÜTZT IHR DIE RECHTE VON ARBEITERN?“

Greg Smith, CEO

Wir haben eine Richtlinie für Menschenrechte, die Teil unseres Eingliederungsprozesses für Fabriken ist. Das heißt wir prüfen alle Fabriken, mit denen wir zusammenarbeiten, gemäß der Menschenrechtserklärung der UN. Wichtig ist auch zu verstehen, dass wir im Rahmen unseres Eingliederungsprozesses eine enge und tiefe Beziehung auf lange Sicht anstreben, wenn wir am Anfang einer Geschäftsbeziehung stehen. So arbeiten wir mit vielen unserer Fabriken seit mehr als zehn Jahren zusammen und wir werden weiterhin mit diesen Unternehmen kooperieren, weil sie die besten Bedingungen für ihre Arbeitskräfte bieten.

IHR KÖNNT UNS ALLES FRAGEN

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